Die Geldschwemme
Im Jahr 1971 endete das seit 1944 geltende "Bretton-Woods-System" . In diesem System war der US-Dollar an einen Goldstandart gebunden. Am 15. August 1971 wurde der Goldstandart
durch den damaligen US-amerikanischen Präsidenten Richard
Nixon aufgehoben, welcher das bis dahin geltende Schuldversprechen,
US-Dollar zu einem festen Kurs von 35 Dollar pro
Feinunze zu tauschen, widerrief und somit das Ende des Bretton-
Woods-Systems besiegelte. Seit diesem Tag hat sich die Dollar-Geldmenge dramatisch vervielfacht.
"Weil sich die Banken im Herbst 2008 gegenseitig
kein Geld mehr leihen, flutet Ben Bernanke (Chef der US-Zentralbank
Federal Reserve (Fed)) die Märkte mit Liquidität:
Er prügelt die Zinsen bis auf null, entlastet die Kreditinstitute von
1250 Milliarden Dollar ihrer nahezu wertlosen Immobilien-Wertpapiere
und kauft der Regierung der USA Hunderte Milliarden
Staatsanleihen ab, die sonst niemand haben will.
Durch Bernankes Kaufrausch bläht sich die Bilanz der US-Zentralbank
von 900 Milliarden auf 2200 Milliarden Dollar auf. Sein
Ziel sind sogar 3000 Milliarden – eine Zahl mit zwölf Nullen."Quelle: Focus
Die Inflationslunte ist entzündet. |