„Am Ende kehrt Papiergeld zu seinem inneren Wert zurück - null.“
Voltaire (1694-1778)
     

Die Geldschwemme

Im Jahr 1971 endete das seit 1944 geltende "Bretton-Woods-System" . In diesem System war der US-Dollar an einen Goldstandart gebunden. Am 15. August 1971 wurde der Goldstandart durch den damaligen US-amerikanischen Präsidenten Richard Nixon aufgehoben, welcher das bis dahin geltende Schuldversprechen, US-Dollar zu einem festen Kurs von 35 Dollar pro Feinunze zu tauschen, widerrief und somit das Ende des Bretton- Woods-Systems besiegelte. Seit diesem Tag hat sich die Dollar-Geldmenge dramatisch vervielfacht.

"Weil sich die Banken im Herbst 2008 gegenseitig kein Geld mehr leihen, flutet Ben Bernanke (Chef der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed)) die Märkte mit Liquidität:
Er prügelt die Zinsen bis auf null, entlastet die Kreditinstitute von 1250 Milliarden Dollar ihrer nahezu wertlosen Immobilien-Wertpapiere und kauft der Regierung der USA Hunderte Milliarden Staatsanleihen ab, die sonst niemand haben will.
Durch Bernankes Kaufrausch bläht sich die Bilanz der US-Zentralbank von 900 Milliarden auf 2200 Milliarden Dollar auf. Sein Ziel sind sogar 3000 Milliarden – eine Zahl mit zwölf Nullen."Quelle: Focus

Die Inflationslunte ist entzündet.

 

   
Quelle: Focus